Jedes Jahr am 5. September

Beginnt die Schule in fast allen Ländern.

Das lange Schlafen und Faulenzen ist nun vorbei,

aber was ist denn schon dabei,

fünf Stunden am Tag in der Schule zu sitzen,

und das Gelernte für sich zu nützen?

Nicht alle Schüler sind einer Meinung,

manche treffen für sich die richtige Entscheidung:

sind fleißig und üben Tag für Tag

doch für manch‘ einen wird’s zu einer Plag‘.

Nicht jeder ist für den Schulalltag geschaffen,

das frühe Aufstehen, tägliches Lernen und ständiges Hausaufgaben machen.

Doch mit ein bisschen Ehrgeiz, etwas Glück

Und im richtigen Augenblick,

kann es ein jeder durch den Schulalltag schaffen

und etwas aus seinem Leben machen.

[Maya Spitaler, Klasse 1TS1]

Jeder hat schon mindestens einmal ein lustiges, trauriges oder aufregendes Erlebnis an der Schule. Wenn man Schüler beobachtet, hört man sehr viele Geschichten, die in der Schule geschehen sind. Ich erzähle euch eine Geschichte, die mir passiert ist: Die üblich gefürchtete Schularbeit aus Mathematik stand bevor. Darauf bereitete ich mich ausnahmsweise sehr gut und sehr intensiv vor. So intensiv, dass der Tag zur Nacht und die Nacht zum Tag wurde. Ich hatte praktisch zwei Tage lang keinen Schlaf. Ich war perfekt vorbereitet. Eine gute Note war so gut wie sicher. Dann war es so weit, der Tag der Entscheidung war gekommen. Die Mathe-Stunde nahte und ich bereitete mich mental auf den Test vor. Als die Lehrperson das Klassenzimmer betrat und den Unterricht normal startete, war ich total verwirrt. Ich fragte jeden Mitschüler, warum wir keine Mathe-Arbeit hätten. Die Antwort war immer dieselbe: die Arbeit fände erst die darauffolgende Woche statt. Das Beste aber kam erst. Statt der von mir angenommenen Mathe-Arbeit hatten wir einen Geographie-Test. Ich geriet in Panik, was sollte ich nur tun, ich war ja darauf nicht vorbereitet…

Erneut war ich am Verzweifeln. Ich hatte aber noch ein Ass im Ärmel. Mein Freund und ich kommunizieren in einer besonderen Zeichensprache. Er half mir damit beim Großteil der Aufgaben.

Immerhin, ich bekam eine Vier! Es hätte ja auch schlimmer ausgehen können. Wir müssen noch an unserer Zeichensprache feilen.

Die Mathe-Arbeit in der darauffolgenden Woche ging auch schief. Trotz allem, mein Freund und ich sind immer noch beste Kumpels.

[Markus, Erste Klasse]

agbibliothek_abschl_2016_20klFünf Mal im Schuljahr trifft sich die Lesegruppe unserer Schulbibliothek, das LIZ (Lese- und Informationszentrum). Zehn lesefreudige SchülerInnen setzen sich in die Runde und beginnen das Treffen mit der Vorstellung ihrer aktuellen Lektüre, wobei das Genre der Lektüren sehr unterschiedlich ist. Fantasy, Krimis, deutschsprachige, italienisch- oder englischsprachige Bücher – alles ist dabei. Die Mitglierder der Lesegruppe bechränken ihre Tätigkeit allerdings nicht auf die gegenseitige Vorstellung ihrer Lektüren, sondern besprechen auch eventuelle Neubestellungen von Büchern, geben weitere Leseempfehlungen für die gesamte Schulgemeinschaft, und recyclen alte Bücher.

Auf die Idee einer Lesegruppe kam das Bibliotheksteam durch die Tatsache, dass die SchülerInnenvertretung im Bibliotheksrat nicht funktionierte, Rosie aber wollte, dass die SchülerInnen sich am Geschehen im LIZ beteiligen können.

Alle Interessierten könne sich am Anfang des Schuljahres bei Rosie im LIZ anmelden und bekommen dann von ihr alle restlichen Informationen.

„Ich glaube, dass es den Schülern gefällt und mir gefällt es auch, deshalb werden wir das auch weiter machen.“ – Rosie Pixner, Bibliothekarin.

Von Lena Pixner und Elisa Pixner

An unserer Schule startet ab Herbst 2017 die neue Fachrichtung Tourismus mit Schwerpunkt EUREGIO. Eine konkrete Auseinandersetzung mit der Euregio und der Europäischen Union findet in diesen Tagen für Klasse der Touristischen Fachrichtung und einer Klasse der Fachrichtung Ernährung.

Während der EUREGIO-Tage vertiefen die Schüler/innen verschiedene Schwerpunktthemen wofür sie sich im Vorfeld gemeldet hatten. Die Themenbereiche umfassen die Berichterstattung in unserem Schüler/innenblog, die Planung und Realisierung eines EUREGIO-Reiseführer für Teenies, die Auseinandersetzung mit den Naturschutzgebieten der Euregio, die Verwirklichung eines Euregio-FOS-Flyers, eines Euregio-FOS-Erklärvideos und eines Euregio-FOS-Songs. Als Blog-Gruppe haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Arbeiten unserer Mitschüler/innen festzuhalten. Erfahrungsberichte über die Gegenüberstellung deutsch- und italienischsprachiger Schulen, Artikel über die LIZ-AG, die Beschreibung der Ziele und Funktionen der Euregio und Interviews mit verschiedenen Arbeitsgruppenmitgliedern sollen einen bunten Einblick in unsere Euregiotage geben.

Die Gruppe „Naturschutzgebiete“ hat den Ist-Stand der Schutzgebiete im Trentino, in Südtirol und in Tirol analysiert. Dabei gingen die Mitglieder dieser Gruppe genauer darauf ein, wie man etwa Tiroler für den Besuch von Trentiner Schutzgebieten gewinnen könnte und so neue Vernetzungen zustande kommen könnten. Die Gruppe EUREGIO- Reiseführer für Teenies hat Projektideen gesammelt, wie unsere Alpenregionen als Reiseziel für Jugendliche und Liebespärchen attraktiver gestaltet werden könnten.

Während das Vorhaben, vor allem in der neuen Euregio-Richtung den Schüleraustausch und die Praktika im Ausland an europäischen Institutionen zu verstärken, bei den meisten interviewten Schüler/innen auf große Zustimmung gestoßen ist, bleibt das Thema Euregio dennoch bei vielen Jugendlichen noch schwammig und wenig fassbar. Noch.

Von Lisa Martin, Annamaria Kröll und Jana Maria Köck (Klassen 2TS1 und 2TS2)

davDas Geschichtebuch über die EUREGIO gibt einen guten Überblick über die Geschichte Tirols, Südtirols und des Trentino von der Frühgeschichte bis zur Gründung der Euregio im Jahre 2011. Das Buch, das sowohl in Deutsch, als auch in Italienisch verfasst ist, soll nicht Selbstzweck sein, wie es im Vorwort heißt, „sondern zu einem kritischen Bewusstsein auf dem Weg in die Zukunft beitragen.“

Die neue Auflage, die den Veränderungen der letzten Jahre Rechnung trägt, ist kostenlos im Büro der Euregio (www.europaregion.info) in Bozen erhältlich.

Von Lena Pixner und Elisa Pixner (Klasse 2TS2)

Seit mehreren Jahren ist die FOS bestrebt Europa und die „Euregio“ als Unterrichtsschwerpunkt einzubauen. Im Herbst soll die neue Fachrichtung „Tourismus mit Schwerpunkt Euregio“ mit einer ersten Klasse starten.

In diesen Tagen fivortrag_euregio1nden die Euregio-Tage für zweite, dritte und vierte Klassen der touristischen Fachrichung statt. Eingeleitet wurden diese mit einem Eröffnungsreferat zur Geschichte, den Funktionen und den Zielsetzungen von Armin Gluderer vom Euregio-Büro in Bozen.

Die Abkürzung Euregio steht für Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. Die offizielle und etwas sperrige Bezeichnung lautet Europäischer Verbund für Territoriale Zusammenarbeit (EVTZ), eine europäische Institution, die eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Regionen in benachbarten Staaten anstrebt. EU-weit gibt es mehr als fünfzig Euregios.

Auch wenn sie sich in Svortrag_euregio2prache und Kultur unterscheiden, haben sie jedoch gemeinsame Ziele vor Augen. Zu ihren Vorhaben gehören die Förderung der Wirtschaft, der Gesellschaft, der Wissenschaft, des Lebens- und Arbeitsraumes, der Bildung und des Tourismus. Eines der vielen Projekte, die dieser Euregio am Herzen liegen ist die Erweiterung des Bildungshorizonts. So sollen beispielsweise in nächster Zeit verschiedene Projekte zu Schüleraustausch zwischen Schulen der drei Euregio-Länder Tirol, Südtirol und Trentino statt finden. Projekte, die uns Schüler/innen hoffentlich viele Möglichkeiten eröffnen.

Von Sabrina Kofler, Myriam Knoll und Jana Braunhofer (Klasse 2TS2)

Ein lustiger Vormittag an unserer Schule. Die nettesten Schnappschüsse auf unserer FOS-Facebook-Seite, aber auch hier auf CarnetCurie!

imageDylan Damian 1bt2

 

image4bt1

 

imageLukas Nocker 1bt2

 

image4er1

 

image4ts1

 imageBärchen

 

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Alle fachrichtungsspezifisch verkleideten Klassen!

 

Fachrichtungsspezifische Verkleidungen. Eine klare Mottogebung für den Unsinnigen 2016. Und auch im Lehrerzimmer haben sich fast alle dran gehalten:

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Prof. Pilser als halbe Atomportion und Prof. Streitberger als Salzburger Madl

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Prof. Laimer als ? und Prof. Pilser als überraschtes halbes Atom

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Prof. Augscheller als blindes Huhn

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Prof. Seiwald als manipuliertes Gemüse

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Prof. Ziller als indigene Frau

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Prof. Ferrari als Bundesdeutsche Meranurlauberin mit standesgemäßem Sonnenbrand und weißen Sportsocken zu den Sandalen
(pdb)

Unsinniger an der FOS

Veröffentlicht: 03/02/2016 in Infos
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Unsinniger Donnerstag an unserer Schule bedeutet natürlich nicht „business as usual“, sondern auch ein wenig Faschingstreiben.

In diesem Sinne forderte die Direktion die Schülerinnen und Schüler in einer offiziellen Mitteilung auf, wenn schon verkleidet, dann zumindest fachrichtungsspezifisch verkleidet in den Unterricht zu kommen.

Dabei wurden klare Vorgaben gemacht.
Ernährung = Obst und Gemüse

gemüse

Biotechnologie = Elemente

wasser

Tourismus = ländertypische Verkleidungen

land

Um zu untermauern, dass es sich bei der Aktion sehr wohl um etwas Ernstes handelt und nicht um irgendeinen lahmen Faschingsscherz, wurde eine Arbeitsgruppe mit der Bezeichnung „FOS macht Fasching“ eingesetzt. Die Mitglieder der AG sind von der Direktion offiziell beauftragt worden, zu kontrollieren, ob den Verkleidungsvorschriften folge geleistet wurde.

Der Klasse mit den linientreuesten Verkleidungen winkt sogar ein Pizzagutschein als Belohnung für ihre Folgsamkeit.

Wir sind schon sehr gespannt! (pdb)

Von Sabrina Kofler 1TS2, Sophie Zuech 1BT1 , Sara Gostner 1TS2

Fragen an Annalena Götsch, eine der Kursleiterinnen:

Wie war die Organisation des Kurses?
Stressig! Wir mussten uns erkundigen wo wir so viele Einräder herbekommen. Also fragten wir einen Mitarbeiter eines Zirkus, der uns bei der Organisation half, wir bekamen zusätzlich Unterstützung von unserem Verein.

Wie seid ihr zum Einrad fahren gekommen?
Bei einer Zirkuswoche in Naturns sahen wir zum ersten Mal ein Einrad. Wir waren sofort begeistert vom Einrad fahren, und ich bekam bald darauf ein Einrad zu Ostern.

Fragen an Kursteilnehmer/Innen:

Wie gefällt euch der von den Schülerinnen gestaltete Kurs?
Es gefällt uns sehr gut, die Atmosphäre ist gemütlich und die Schülerinnen, die den Kurs leiten, können gut erklären.

Habt ihr das Einrad fahren schnell gelernt?
Anfangs war es ein bisschen schwierig, doch schon bald beherrschten wir das Einrad fahren recht gut.

Würdet ihr diesen Kurs nochmal besuchen?
Auf jeden Fall, der Kurs hat uns sehr gut gefallen.

Interview mit Herr Prof. Kiem Johann der den Kurs organisierte:

Wie sind Sie auf die Idee gekommen die zwei Schülerinnen zu fragen ob sie einen Kurs halten wollen?
Ich habe gehört, dass die Schülerinnen Italienmeisterinnen im Einrad fahren sind, deshalb dachte ich mir ich frage sie, ob sie einen Kurs zum Einrad fahren in der Aufholwoche anbieten wollen.
Wie finden Sie es, dass Schüler unterrichten?
Ich finde es sehr gut und es ist sicherlich spannend von Schülern zu lernen.

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